Tipps für den Umgang mit Corona-Skeptikern und Corona-Leugnern

Wenn man Falschwahrheiten aktiv widersprechen will, ist es wichtig, zwischen dem öffentlichen und dem privaten Diskurs zu unterscheiden:

Trifft man auf AnhängerInnen von Verschwörungserzählern in der Öffentlichkeit, ist es durchaus ratsam, gegen die verbreiteten Inhalte zu argumentieren und etwa homophoben oder rassistischen Ideologien keinen Raum zu geben. Wenn es auch nicht gelingen mag, die jeweilige Person zu überzeugen, die eigene Position zu hinterfragen, ist das Dagegenhalten dennoch ein wichtiges Signal: So wird für Dritte sichtbar, dass beispielsweise menschenfeindliche Parolen nicht die allseits geteilte Meinung sind. Nimmt man Verschwörungserzählungen kommentarlos hin, kann dieses Schweigen hingegen Zustimmung signalisieren.

Begegnen man – z.B. im Beruf oder bei Freizeitaktivitäten – menschenverachtenden Aussagen, könnte es ein gangbarer Weg sein, sich an Vorgesetzte oder Vertreter des Personalrats zu wenden; vielleicht ist es auch möglich, bestimmte Aussagen oder Verhaltensweisen beispielsweise durch die Vereinssatzung zu sanktionieren. Sind Kommentare verfassungswidrig, können sie zur Anzeige gebracht werden – auch dies kann man in Erwägung ziehen und sich aktiv gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen.

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